Noch mehr Schrott
- Warten auf den Schneidbrenner
Hier noch weitere Bilder aus
meinem Archiv.
Diese Serie zeigt vornehmlich Aufnahmen von
Wagen, die auch den Weg allen alten Eisens nahmen.
Auf dem Altstadt Bahnhof endete für viele
Eisenbahnfahrzeuge das Dasein. Abgestellt wurden die
Fahrzeuge überall, wo Platz war. Von dort aus ging
es dann in die Strafvollzugs-Anstalt (so der
damalige Name) zum
Zerschneiden.
Die Farbaufnahmen sind vom Spätsommer
1974 und Anfang 1975, alle s/w-Aufnahmen sind vom Februar 1981.
(Alle hier gezeigten Fotos sind
Kopien vom Farbdia oder s/w-Negativ und urheberrechtlich geschützt, Aufnahmen:
© H. M. Waßerroth)
CC BY-NC-ND 3.0 de
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In der Strafvollzugs-Anstalt (StVA) wurden 1974 im äußeren Bereich der Anstalt extra
mehrere Abstellgleise neu gebaut, um die Masse der
Fahrzeuge abzustellen. Die Gleise waren noch nicht
einmal richtig fertig, da wurden sie zum Herbst 1974
hin schon genutzt.
Heute ist der Gleisanschluss der JVA Brandenburg an
der Havel Geschichte und das Anschlussgleis endet am
ehemaligen Tor zum äußeren Gelände.

Eine Lok der Baureihe 64
(Nummer war nicht angeschrieben) sorgfältig
konserviert und wohl abgestellt als Reserve wurde
nun nicht mehr gebraucht und wartet im äußeren
Bereich der StVA auf den
Schneidbrenner.

Der Blick über die 64er Lok
zeigt den Umfang der Gleisanlagen an der
Einfahrt in den zukünftigen äußeren Bereich der StVA.

Auch diese Lok war
konserviert, was sie aber nicht auf Dauer vor dem
Schneidbrenner schützte.

Wagennummer 50 50 24 26 294-9,
Gattung Baai, Datum Z-Stellung nicht bekannt

Wagennummer 50 50 24 26 048-2,
Gattung Baai, Datum Z-Stellung nicht bekannt

Wagennummer 30 50 947 0547-5, Gattung
(Glw) Gl, z-gestellt im März 1974, war Werkwagen der
MW Magdeburg, Heimatbahnhof Magdeburg Hbf.

Wagennummer 30 50 951 0113-8, Gattung
(Gw) G, z-gestellt im Juni 1974, war Wohnwagen für
Bauzug 110 der Reichsbahnbaudirektion, Heimatbahnhof
Berlin-Schöneweide.

Wagennummer 30 50 951 1009-7, Gattung
nicht angeschrieben, z-gestellt im März 1974,
Gerätewagen, Heimatbahnhof Bw Elsterwerda.
Aufnahmen Februar/März 1975

Ein heimliches Betreten der
Anlagen war dann bald nicht mehr möglich, ein Zaun
versperrte den illegalen Zugang. Neue Wachtürme
wurden errichtet (hier noch unbesetzt) und Schilder
am Zaun warnten vor dem Sperrgebiet.

Neben vielen interessanten
Wagen stand sogar ein Akkutriebwagen (AT 587/588
oder AT 613/614, gebaut 1927/28, zuletzt gelaufen um
Gotha) hier zum Verschrotten


Auch dieser sächs.
Schmalspurwagen mit der Wagennummer 970-581 beendete
hier sein Dasein. Auf Grund der alten Wagennummer
dürfte er schon seit einiger Zeit abgestellt gewesen
sein.
Am Zaun das Schild
"Sperrgebiet".
Wenige Zeit später wurde etwa 10
Meter neben der Fernverkehrsstraße (heute
Bundesstraße) 1 eine Mauer errichtet und so waren
die Schrottfahrzeuge nur noch vor Zuführung zur StVA
erreichbar.
(Die Mauer steht heute noch und
dient nun als Graffiti-Galerie.)
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1981/82 stand im Bahnhof
Brandenburg Altstadt auf dem Reststück des
Anschlussgleises zum ehemaligen Gaswerk dieser
"Tausend-Türen-Wagen" zum Verschrotten im Rahmen
eines Jugendobjektes der Bahnmeisterei Brandenburg.
Daten, wie Nummer etc., waren an dem Wagen nicht
mehr auszumachen.

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Immer wieder standen in den
Übergabegleisen der Hafenbahn neu angekommene Schrottfahrzeuge,
nun aber verstärkt ausgemusterte Wagen.

Wagennummer 50 50 35-49
478-8, Gattung Post, der Deutschen Post, Datum
Z-Stellung nicht bekannt

Wagennummer 60 50 99-22
533-2, Gattung Dienst, z-gestellt am 08.01.1981, war
Bürowagen für den Bauzug 602 der
Reichsbahnbaudirektion

Wagennummer 60 50 99-22
533-2, Gattung Dienst, z-gestellt am 08.01.1981, war
Bürowagen für den Bauzug 602 der
Reichsbahnbaudirektion

Wagennummer 60 50 99-20
584-7, Gattung Dienst, z-gestellt am 01.12.1980, war
Kulturwagen für den Bauzug 51

Wagennummer 60 50 99-20
584-7, Gattung Dienst, z-gestellt am 01.12.1980, war
Kulturwagen für den Bauzug 51

Wagennummer 30 50 940 2716-9,
Gattung Pwg, Datum Z-Stellung nicht bekannt

Wagennummer 60 50 99-22
522-5, Gattung Dienst, z-gestellt am 08.01.1981, war
Bürowagen für den Bauzug 602 der
Reichsbahnbaudirektion

Wagennummer 60 50 99-22
522-5, Gattung Dienst, z-gestellt am 08.01.1981, war
Bürowagen für den Bauzug 602 der
Reichsbahnbaudirektion
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Dieser aufgearbeitete Wagen
war Aufenthaltswagen ? für das Personal der
Hafenbahn. Er stand viele Jahre in der Nähe des
kleinen Lokschuppens für die Hafenbahnlok auf einem
Stumpfgleis. Um was für einen früheren Wagen es sich
hier handelte, ist nicht bekannt.
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Selbst auf den Hafenbahngleisen
im nördlich des Silokanals gelegenen Industriegebiet
wurden Schrottwagen gelegentlich abgestellt.

Wagennummer 50 50 93 26 132-7,
Gattung Daai, z-gestellt am 21.08.1980

Stirnseite des Wagens Nummer
50 50 93 26 132-7,
Gattung Daai, z-gestellt am 21.08.1980, interessant
der schöne alte Übergang mit Scherengeländer

Wagennummer 50 50 93 26 132-7,
Gattung Daai, z-gestellt am 21.08.1980

Wagennummer 60 50 99 75376-2,
Gattung Dienst a, z-gestellt am 21.08.1980, war
Wohn- und Werkstattwagen der Baumechanik Radebeul,
Heimatbahnhof Radebeul Ost

Wagennummer 60 50 99 75376-2,
Gattung Dienst a, z-gestellt am 21.08.1980, war
Wohn- und Werkstattwagen der Baumechanik Radebeul,
Heimatbahnhof Radebeul Ost

Wagennummer 20 50 812 8243-1,
Gattung Jklmprs, Datum Z-Stellung nicht bekannt,
Ladegut Bananen, Heimatbahnhof Rostock Überseehafen
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Vers. 1.1.2. vom 23.02.2022
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